Bürgerversammlung am 18.11.2011 – Bürgermeister legt sich nicht fest….

19. November 2011
auf die Frage nach den tatsächlichen Kosten für die geplante öffentliche Toilette in der Ortsmitte. Ca. 18.000 Euro nannte er in seinem Vortrag über die Projekte der Gemeinde. Die GRÜNE Ortssprecherin Christine Disse-Reidel wollte von ihm die  Kosten  erfahren. Diese ließ sich Anton Gleich aber nicht entlocken. Die einzige konkrete Aussage war, dass es sich um den Bruttobetrag handelt. Was von solchen „Ca.-Zahlen“ zu halten ist zeigen andere Projekte in Bonstetten:
Der Gemeinderat hat für den Mehrzweckplatz ca. 57.000 Euro beschlossen. Die Endrechnung belief sich schließlich auf 72.000 Euro.
Die Sanierung der Kirchbergstraße sollte laut Gemeinderats-beschluss ca. 28.000 Euro kosten. Im Nachgang schlugen dann über 40.000 Euro zu Buche.
Auch der Kindergarten mit Gemeindesaal sollte ca. 1,5 Mio. Euro kosten. Auf der Bürgerversammlung musste der Bürgermeister die Baukosten auf ca. 2 Mio Euro berichtigen.
In der Gemeinderatsitzung am kommenden Montag, den 21.11.2011 darf man gespannt sein ob dies das Ende der Fahnenstange ist. Über die Gründe der beträchtlichen Kostensteigerungen wollte der Bürgermeister seinen Bürgern keine Auskunft geben. Er verwies auf die Ausführungen des Architekten in der Gemeinderatssitzung. Wir werden auf jeden Fall weiter berichten.
Ihre
Christine Disse-Reidel

Neues GRÜN informiert verteilt

14. November 2011

Unsere neue Kindertagestätte

Neben einem Beitrag zu dem, für Bonstetten, herausragenden Ereignis des Tages der offenen Tür der neuen Kindertagestätte finden Sie in unserem Nachrichtenblatt Berichte aus den letzten beiden Gemeinderatsitzungen im September und Oktober diesen Jahres.  Wie immer steht das neue GRÜN informiert auch hier auf unserer Homepage unter Morgenzeitung/GRÜN informiert zum Nachlesen zur Verfügung.
Ihre
Christine Disse-Reidel


Bonstetten bekommt eine öffentliche Toilette – Kurz berichtet aus der gestrigen Gemeinderatsitzung am 12.09.2011

13. September 2011

TOP 1 Bürgerfrage:

Behördenfunk
Laut Bericht der Augsburger Allgemeinen wurde für Bonstetten bereits ein  Vertrag für die Sendestation abgeschlossen. Die Fragestellerin möchte vom Bürgermeister wissen, wo der Sendemast aufgestellt wird, oder ob die Antenne auf dem Telekomturm angebracht wird. Im Gemeinderat wurde bisher darüber nicht gesprochen.
Bgm Gleich erwidert, dass bereits 2009 auf dem ehemaligen Miltärgelände auf dem Staufersberg ein Antennenmast angebracht wurde, der jetzt auch für den Behördenfunk genutzt wird. Damals wurde mit dem Landratsamt ein entsprechender Nutzungsvertrag geschlossen um die Funkantenne für den Katastrophenschutz zu installieren

TOP 3 Bauantrag Öffentliche Toilette
Der GRÜNE Leo Kränzl beantragt den  Tagesordnungspunkt zurückzustellen. Er begründet, es liege bisher kein Beschluss des Gemeinderates vor die Toiletten zu bauen, außerdem wurde weder eine Bedarfsplanung noch ein Nutzungskonzept erstellt. Bürgermeister Gleich erwidert das Hauptargument für die Toilette sei die 950-Jahr-Feier. Die Kosten gibt er mit ca. 17.000 bis 18.000 Euro an. (Brutto oder netto?). Ob die Erschließungskosten darin enthalten sind interessiert nicht, Unterhaltskosten werden überhaupt nicht erwähnt. Der Bürgermeister frägt den Gesamtgemeinderat, ob noch Beratungsbedarf bestehe. Dieser besteht nicht.
Der Bauantrag für die Toilettenalage wird ohne weitere Diskussion genehmigt und gleichzeitig beschlossen den Bauauftrag zu erteilen. 8:1 Stimmen.

TOP 6 Verkehrsberuhigte Zone
Auf Grund eines Antrages der GRÜNEN wird in der  Hasenbergstraße, Am Grund und der Wiesengrund  eine verkehrsberuhigte Zone geschafften, sog. 30er-Zone. Am Kindergarten wird zusätzliches ein Warnschild „Achtung Kinder“ aufgestellt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Kirchstraße bleibt bestehen.

TOP 8 Homepage
Der GRÜNE Antrag einen Intranetbereich für die Gemeinderäte zu schaffen wird abgelehnt.


Vorsicht Baustelle!

12. September 2011

"Sichere" Baustelle

In der Fliederstraße findet sich seit einer Woche eine Staßenbaustelle. Als einzigen Hinweis steht mitten in der Fahrbahn ein  Schild. Es existiert keine weitere Absperrung oder ein Warnlicht um bei Dunkelheit auf die Gefahr hinzuweisen. Auf Anfrage während der Bürgerfrageviertelstunde erklärte Bürgermeister Gleich, dass eine Privatfirma mit der Sicherungspflicht beauftragt wurde und er mit der Situation auch nicht glücklich sei. Da die Misstände bekannt sind ist es fraglich, ob die Gemeinde im Falle eines Unfalles tatsächlich aus der Verantwortung ist?
Christine Disse-Reidel


Wenn Sie wissen wollen was……

10. September 2011

… der Gemeinderat über das geplante öffentliche Toilettenhäuschen entscheidet, ob die Hasenbergstraße verkehrsberuhigt oder wie die neue Homepage der Gemeinde gestaltet wird, dann kommen Sie doch am Montag den 12.September um 20.00 Uhr zur Gemeinderatsitzung ins Bonstetter Rathaus . Informationen über die vorherige Sitzung finden Sie im neuen GRÜN informiert, dass am Wochenende verteilt und wie immer hier in der Rubrik Morgenzeitung/Grün informiert veröffentlicht wurde. Dort können Sie auch nachlesen, dass die Bonstetter Feuerwehr sich mit einem Oldtimer-Fahrzeug rumärgern muss.

Viel Spaß beim Lesen
Christine Disse-Reidel


Fertigstellung der KiTA schreitet voran

27. August 2011

Mit Hochdruck wird gearbeitet steht doch die Eröffnung mit Beginn des neuen Kindergartenjahrs zum 01.September unmittelbar bevor. Auch wenn die Außenansicht noch den Eindruck einer Baustelle vermittelt zeigt ein Blick durch die Fenster, die seit heute eingesetzt sind, dass die Fertigstellung gewaltige Fortschritte macht und der Kindergarten bereits umgezogen ist. Möbel und Umzugkartons stehen in den Gruppenräumen. Die Außenanlagen nehmen ebenfalls Gestalt an. Hier einige Bilder des künftigen Spielplatzes, der hinteren Fensterfront und der beiden Wege vom Brauereigelände und der Hasenbergstraße v. 27.08.2011 (zum Vergrößern bitte klicken).

Die Zuwege von der Hasenbergstraße und dem Schallergelände sind noch nicht asphaltiert, lassen aber wiederum die Frage nach der Barrierefreiheit der KiTA aufkommen. Beide Wege zeigen ein großes Gefälle. In der Bürgerfrageviertelstunde wurde schon zweimal gefragt, ob die Steigungen den Vorschriften (max. 6%) entsprechen. Ein eindeutiges „Ja“ ließ sich der Bürgermeister nicht entlocken. Auf jeden Fall können sich die Kinder auf eine schöne neue Kindertagestätte freuen.

Christine Disse-Reidel


Spaß mit Geocaching. Grüner Ortsverband organisiert GPS-Schnitzeljagd beim Bonstetter Ferienprogramm

21. August 2011

Richtig gut fanden die 8 Kinder, darunter auch 2 Mädchen, die Schatzsuche mit Navigationgeräten im Rahmen des Bonstetter Ferienprogramms. Kein Wunder, hatten Sie nach eifriger Suche gemeinsam alle Aufgaben gelöst und die Kiste geöffnet, in der für jeden eine Belohnung zu finden war.

Start im Dorfpark

Ohne Schweiß kein Preis. Drei Stunden zuvor hatte die wenigsten einen genaue Vorstellung, wie eine moderne Schnitzeljagd mit GPS Empfängern überhaupt funktioniert. Interessiert  hörten Sie daher der kurzen Einführung in die technischen Voraussetzungen der Satel-litennavigation, in Längen- und Breitengrade und in die Handhabung der Geräte zu. So waren alle jungen Teilnehmer in die Lage, die kniffligen Rätsel zu lösen, in Koordinatendaten zu ermitteln und ihre Geräte entsprechend zu programmieren.
An der 1. Station im Dorfpark waren aus den Informationstafeln zur Erdgeschichte des Stauffersberg Zahlenwerte herauszulesen, die schließlich eine vollständig Positions-eingabe für den nächsten Zielpunkt, den „Hinkelstein“ bei der Lourdeskapelle, ergaben. Mit den richtigen Werten gefüttert konnte das „Navi“ mit Peilung und Entfernungsangabe den richtigen Weg weisen.

Aufgabe "Hinkelstein"

Über insgesamt 7 Stationen arbeitete sich die jungen Schatz-sucher voran. Und so nebenbei erfuhren die Kinder auch Details aus der Ortsgeschichte. Wer von den Erwachsenen weiß denn beispielsweise noch, wo sich die Schinderkuche befindet und woher diese alte Orts–bezeichnung stammt.
Auf halber Strecke oben bei der Herrgottsruh-Kapelle gönnte man sich eine Erholungspause. Die war auch nötig, denn noch lagen 3 Zielpunkte vor den Schatzsuchern. Vorbei am „alten, kranken Mann“, dem man die Füße kitzeln musste, um sein Geheimnis zu erfahren, erreichten alle nach ca. 2 ½ Stunden den letzten Zielraum in der Nähe des Fernsehturms. Lisa-Maria hatte sich am besten umgeschaut. Sie legte den unter einem Stapel Zweigen verborgenen Cache, was soviel wie Schatz bedeutet, frei.

Bonstetter "Schatz" gefunden

Abgekämpft und zufrieden trat man den Rückweg an. Anschließend  konnten sich alle Hungrigen noch mit Grillwürsten, Getränke und Eis stärken.
Leo Kränzle
Gemeinderat