„Geld stinkt nicht,“

15. Juli 2011

Meinte der römische Kaiser Vespasian. Deshalb musste sich der römische Senat mit der Toilettenfrage befassen. Während es damals um die Latrinensteuer ging, beschäftigt den Bonstetter Rat heute die Frage, ob und wo in der Dorfmitte eine Toilettenanlage für Veranstaltungen gebaut werden soll. Allerdings sind hier wohl keine Einnahmen für die Gemeindekasse zu erzielen, sondern im Gegenteil, es würden beachtliche  Kosten für Bau und laufenden Unterhalt entstehen.

Holz für „Donnerbalken“ gibt’s im Holzwinkel genug, aber etwas bequemer soll’s doch werden.

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Plötzlich eilig geworden

20. März 2011

Während  Bürgermeister Gleich  in der letzten Gemeinderatsitzung der Beratung über eine Installation einer Photovoltaikanlage auf der neuen KiTA die Dringlichkeit noch absprach, steht dieses Thema nun doch auf der Tagesordnung der Sitzung am 21.03.2011.  Die GRÜNEN hatten einen entsprechenden Antrag gestellt. Vielleicht hat sich auch in Bonstetten der plötzliche Sinneswandel der CSU, weg von der Kernernergie, hin zu erneuerbaren Energien, vollzogen. Man darf gespannt sein wie sich der Gemeinderat zu diesem Thema äußert. Wenn es Sie interessiert schauen Sie doch am 21.03.2011 um 20.00 Uhr im Bonstetter Rathaus vorbei. Wie die Dinge bisher gesehen wurden können Sie nachlesen im neunen GRÜN informiert, dass am Wochenende verteilt wurde und hier unter Morgenzeitung/GRÜN informiert abgerufen werden kann.

Viel Spaß beim Lesen
wünscht
Christine Disse-Reidel


Bonstetten ohne Weitblick – Null Interesse für energetischen Aktionsplan des Landkreises

26. Februar 2011

 In der Gemeinderatsitzung am 21.02.2011 wurde der Gemeindehaushalt 2011 verabschiedet (AZ berichtete).

 GRÜNE Vorschläge wurden im Haushalt nicht berücksichtigt. Die Ablehnung des Haushaltes ist daher für die GRÜNEN die logische Konsequenz. Bürgermeister Gleich sieht für eine Photovoltaikanlage auf der neuen KiTA keine Dringlichkeit und auch die energetische Sanierung des Rathauses hat keine Priorität.  Klimaschutz wird vom Landkreis Augsburg als eine vordringliche Aufgabe angesehen. Hier setzt man auf verstärkten Einsatz von Energieeinsparung bei Gebäuden sowie regenerativer Energie und hat einen ehrgeizigen Aktionsplan aufgelegt. Bis zur Bonstetter CSU/UW hat sich dies noch nicht herumgesprochen. Die Freien Wähler haben dazu gar keine Meinung. So findet der Klimaschutzgedanke im Haushalt 2011 keinen Niederschlag.
Die finanzielle Situation der Gemeinde hätte hier Spielräume zugelassen, zumal wohl schon Grundstücke des neuen Weinmannbaugebiets verkauft sind. Dabei würde nur die Sanierung des Rathauses den Haushalt belasten. Die Photovoltaik auf der KiTA könnte, wie im Finanzausschuss erwähnt, über die Finanzierung bei BayernGrund abgewickelt werden. Außerdem bringt eine solche Anlage eine deutlich höhere Rendite als Zinserträge auf der hohen Kante.
Nach Meinung der GRÜNEN besteht hier Handlungsbedarf. Es muss zumindest geprüft werden, ob durch Maßnahmen, z.B. bei der Dachkonstruktion, schon während der Neubauphase spätere Mehrkosten verhindert werden.  Der Gemeinderat hat sich, entgegen der Behauptung von Bgm. Gleich, noch nicht eingehend damit beschäftigt. Die Diskussion im letzten Jahr beschränkte sich auf das Problem der Schneeräumung auf dem KiTA-Dach.
Auch die Neugestaltung des Internetauftrittes der Gemeinde ist  nicht von großem Interesse. Die Anregung des GRÜNEN Gemeinderates Leo Kränzle, vor einer Entscheidung für eines der bereits eingeholten Angebote, erst einmal die Anforderungen an die neue Homepage zu beraten und festzulegen und diese vielleicht auch mit dem Internetauftritt der VG Welden abzustimmen, fand keinen Widerhall im Rat.

GRÜNER Ortsverband


Was haben die CSU/AW und der Bürgermeister zu verheimlichen??

13. Mai 2010

Geht beim Kindergartenneubau alles mit rechten Dingen zu? Wie lässt sich die Tatsache erklären, dass der Bürgermeister (ea) mit seiner Gemeinderatsmehrheit dem GRÜNEN Leo Kränzle, der an der vorherigen Sitzung aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen konnte, die Einsicht in die damals präsentierten Unterlagen verwehrt.

Der engagierte GRÜNE wollte, um beim Kindergartenneubau auf dem Laufenden zu bleiben, die Unterlagen einsehen. Ein entsprechendes Email -Gesuch wurde ihm mit dem allgemeinen Hinweis, die Gemeindeordnung sähe es nicht vor, vom Bürgermeister (ea) verweigert. Deshalb hatte er einen Antrag im Gemeinderat eingebracht, der ihm die Einsichtnahme durch Gemeinderatsbeschluss ermöglichen sollte. Die CSU/AW Mehrheit verweigerte ihrem Gemeinderatskollegen sein verständliches Anliegen. Eigentlich konnte man von der Bürgermeisterfraktion diese Entscheidung erwarten, stimmen doch deren Mitglieder erfahrungsgemäß in blinder Nibelungentreue so ab, wie es ihr Meister vorgibt, aber nachvollziehen kann man sie nicht  Sie beschädigen mit ihrem Abstimmungsverhalten wesentliche Gebote der Demokratie, wie Informationsfreiheit und Transparenz. Besonders enttäuschend war, dass auch einer der Freien Wähler (FW), Josef Honke, mit der Mehrheit stimmte. Noch vor kurzem hatte der FW Landesvorsitzende Aiwanger auf der Kreisversammlung vorgetragen, dass die FW frischen Wind in die Politik brächten und mit der Bananenrepublik im Freistaat aufräumen wollten. Bis Bonstetten scheint das leider noch nicht vorgedrungen zu sein.

Wie immer wenn es um die GRÜNEN geht fallen Gleich die Vorschriften der Gemeindeordnung ein, die eine Akteneinsicht nach einer Entscheidung nicht mehr vorsehen. Er denkt gar nicht daran, seinen Ermessensspielraum, die Einsicht zu gewähren, anzuwenden. Er wolle sich nicht dem Risiko rechtlicher Auseinandersetzungen aussetzen, so Gleich. Von welcher Seite, fragt man sich, wäre eine sinnvolle Zusammenarbeit im Gemeinderat in Frage gestellt worden?

Christine Disse-Reidel
Sprecherin des Ortsverbandes


Alle guten Dinge sind drei – Mitschrift der Gemeinderatssitzung vom 16.11.2009 ist online

23. November 2009

Geschafft – die Mitschrift des Gemeinderatsitzung vom Montag den 16.11.2009 können sie jetzt hier auf unserer Webseite  unter: Aus dem Gemeinderat, nachlesen. Gleichzeitig werden wir einen Auszug in den GRÜNEN-Infokasten in der Dorfmitte hängen.
Viel Spaß beim Lesen
wünscht
Christine Disse-Reidel


Bürgerversammlung 13.11.2009 -Mitschrift veröffentlicht

19. November 2009

Die letzte Woche hatte es in sich. Am Freitag die Bürgerversammlung, dann am Samstag der Ortstermin des Gemeinderates an der Baustelle Mehrzweckplatz und am Montag eine Gemeinderatsitzung. Für jedes Ereignis haben wir eine Mitschrift erstellt, die nach und nach hier auf unserer Web-Seite veröffentlicht werden. Die Mitschrift über den Ortstermin können sie bereits nachlesen. Jetzt folgt die Bürgerversammlung, so dass sich auch Bonstetter, die keine Zeit am Freitag hatten, informieren können.
Sie finden die Mitschrift unter: Aus dem Gemeinderat


Gemeinderat besichtigt Baustelle „Mehrzweckplatz“ in der Ortsmitte

17. November 2009
Am Samstag den 14.11.2009 traf sich der Gemeinderat sich zu einem
Ortstermin in der Dorfmitte an der Baugrube Mehrzweckplatz. Im Anschluss wurde  noch ein möglicher neuer Standort für den Trinkwasserbrunnen besichtigt. Der Ortstermin war als öffentliche Gemeinderatssitzung deklariert.  Der Termin war nicht, wie sonst bei Gemeinderatssitzungen üblich, im Holzwinkel, angekündigt.
 Auf Nachfrage der GRÜNEN-Sprecherin Disse-Reidel, die dann übrigens auch die einzige Zuhörerin am Samstag war, während der Bürgerversammlung am Vorabend wurde vom bürgermeister bestätigt, dass es eine öffentliche Veranstaltung sei. „Die Verwaltungsgemeinschaft habe wohl vergessen
die Ladung im Holzvinkel einzustellen,“ so Gleich. Im Schaukasten der
Gemeinde am Rathaus fand sich auch keine Ladung.

Auffahrt mit Versogungszentrale

Es stellt sich die Frage, ob der Gemeinderat damit rechtmäßige Beschlüsse fassen konnte, da der Öffentlichkeit keine Gelegenheit der Anwesenheit gegeben wurde. Aber in Bonstetten wird eben pragmatisch gearbeitet, ohne sich unötige Arbeit zu machen oder sich lästigen Fragen von Zusachauern bei einem Ortstermin auszusetzen. Die Zuhörermitschrift des Ortstermins ist nachzulesen unter der Rubrik: Aus dem Gemeinderat