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28. Dezember 2011

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Die letzte Ausgabe 2011 von GRÜN informiert jetzt online

20. Dezember 2011

Für 2011 ist es die letzte Ausgabe, aber im neuen Jahr möchten wir Sie weiter möchlichst aktuell und sachlich über die Ortspolitik informieren.  Wir hoffen, dass Sie mit dem Informationsangebot zufrieden sind. Haben Sie Anregungen und Kritik teilen sie uns dies bitte mit. Wir werden uns bemühen Ihre Wünsche zu berücksichtigen. Sie finden  GRÜN informiert wie immer unter der Rubrik Morgenzeitung/GRÜN informiert. Jetzt erst mal viel Spaß beim Lesen der neuen Ausgabe.

Ihre Christine Disse-Reidel


Warten auf‘s Christkind

20. Dezember 2011

Am Heilig Abend kommt das Christkind und schmückt den Weihnachtsbaum, erzählt man den Kindern. Noch ist der Baum nackt aber der Schmuck liegt schon bereit und wir hoffen, dass das Christkind ihn in Ihren Baum hängt als Geschenke fürs kommende Jahr.

Ein Frohes und friedvolles Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und alles Gute fürs Neue Jahr wünschen Ihnen die
Bonstetter GRÜNEN


Reine Makulatur……

13. Dezember 2011

……sind Gemeinderatsbeschlüsse in Bonstetten.

Die Augsburger Allgemeine berichtet in der Landausgabe am 13.12.2011 über das Projekt LandArt.

In der Umgebung von Bonstetten sollen, entlang des Geologischen Lehrpfades, Kunstobjekte aus Naturmaterialien entstehen. Die Kosten von ca. 42.000 Euro teilen sich u.a. Landkreis, REAL-West, Regio Augsburg und auch die Gemeinde Bonstetten.

Statt der, in der Gemeinderatssitzung -öffentlicher Teil- am 28.06.2011 beschlossenen Beteiligung der Gemeinde von 5000 Euro liest man heute das Bonstetten mit 7800 Euro dabei ist.  Bürgermeister Gleich hatte in der entscheidenden Sitzung sogar ausdrücklich bestätigt, dass nicht mehr als die beschlossene Summe ausgeben wird und weiter betont, dass damit auch die Beschilderung abgedeckt sein soll.

Nach dem AZ – Bericht liegen die tatsächlichen Kosten für Bonstetten glatt 2800 Euro, oder 56 Prozent, über der beschlossenen Summe. Eine nachträgliche Genehmigung des Gemeinderates ist bisher nicht bekannt. Wenn es sich tatsächlich so verhält, dann muss man  fragen was die Beratungen im Gemeinderat überhaupt sollen? Der  Zeitaufwand für die Sitzungen könnte man sich genauso gut schenken und die Beschlüsse im Holzwinkel veröffentlichen. Spannend ist nun, ob der Gemeinderat dies so hinnimmt oder den Bürgermeister zur Rede stellt. Aber wer ohne große Diskussion 800.000 Euro Mehrung für einen Kindergarten genehmigt wird bei 2800 Euro vermutlich nicht so pingelig sein.

Peter Reidel


Kann man den Zahlen des Bürgermeisters noch trauen?

4. Dezember 2011

In der Bürgerversammlung am Freitag den 18.11.2011 verkündete Anton Gleich seinen Bürgern noch, dass die Kosten für den Kindergarten/Gemeindesaal-Neubau von 1,5 Mio. auf ca. 2 Mio. Euro steigen werden. Als nach den Gründen gefragt wurde, verweigerte er die Auskunft, mit dem Hinweis, den Ausführungen des Architekten in der Gemeinderatssitzung am Montag, den 21.11.2011 nicht vorgreifen zu wollen. Dort kam dann das ganze Ausmaß der Kostensteigerungen auf den Tisch. Der Neubau kostet tatsächlich ca. 2,3 Mio. Euro. Darin sind die hohen Aufwendungen für die Verkehrserschließung von ca. 200.000 € (Zufahrt, Fußweg, Treppe, Stützmauern etc.) noch gar nicht enthalten. Bei den Gesamtkosten für die KiTA sollte der Preis für das Grundstück nicht vergessen werden.

Begründet wurde die Steigerung mit:

  • Qualitätsmehrung durch Änderung bei der Ausführung
  • Wetterbedingte zeitliche Verzögerungen, dadurch z.B. höhere Stahlpreise
  • Unwägbarkeiten, die in der Planungsphase nicht absehbar waren.

Mussten Bürgermeister und Architekt angesichts der vielen Nachträge in der Bauausführung   nicht mit erheblichen Kostensteigerungen rechnen? Wie kann es sein, dass während der gesamten Bauphase der Bürgermeister zu keinem Zeitpunkt den Gemeinderat über die erheblichen Kostenüberschreitungen informiert hat? Ganz im Gegenteil, noch in der Gemeinderatssitzung am 28.06.2011, zwei Monate vor der Eröffnung der KiTA, verkündete der Architekt, dass die Kosten im geplanten Rahmen bleiben. Auf Nachfrage des GRÜNEN Leo Kränzle in der Gemeinderatssitzung am 21.11.2011 wurde diese Fehlinformation damit begründet, dass noch nicht alle Abrechnungen vorlagen. Sollte dies so stimmen lässt sich vermuten, dass Bürgermeister und Bauleitung den Überblick verloren haben.

In ihrer Bürgerpost 2010 bezifferte CSU/UW die Kosten für die Kindertagestätte auf 1,3 Mio Euro und den Gemeindesaal auf 300.000 Euro und sprachen von einem finanziellen Kraftakt. Demnach hat sich die Gemeinde bei 2,3 Mio. Euro wohl verhoben? Wo ist bei einer Kostenmehrung von 800.000 Euro das umsichtige Wirtschaften, das der Bürgermeister immer wieder für sich in Anspruch nimmt? Die Verantwortung für die Mehrausgaben trägt allein Bürgermeister Gleich mit seiner Fraktion, denn wie bei fast allen Projekten hier in Bonstetten hat er auch bei dem „Jahrhundertbauwerk“ KiTA die anderen Fraktionen im Gemeinderat kaum beteiligt und  Informationen vorenthalten.

Genauso wie er seinen Bürgern die ganze Wahrheit verschwieg und, bei Nachfrage in der Bürgerversammlung, weitere Auskünfte verweigerte.

Christine Disse-Reidel
Sprecherin des Ortsverbandes