Fertigstellung der KiTA schreitet voran

27. August 2011

Mit Hochdruck wird gearbeitet steht doch die Eröffnung mit Beginn des neuen Kindergartenjahrs zum 01.September unmittelbar bevor. Auch wenn die Außenansicht noch den Eindruck einer Baustelle vermittelt zeigt ein Blick durch die Fenster, die seit heute eingesetzt sind, dass die Fertigstellung gewaltige Fortschritte macht und der Kindergarten bereits umgezogen ist. Möbel und Umzugkartons stehen in den Gruppenräumen. Die Außenanlagen nehmen ebenfalls Gestalt an. Hier einige Bilder des künftigen Spielplatzes, der hinteren Fensterfront und der beiden Wege vom Brauereigelände und der Hasenbergstraße v. 27.08.2011 (zum Vergrößern bitte klicken).

Die Zuwege von der Hasenbergstraße und dem Schallergelände sind noch nicht asphaltiert, lassen aber wiederum die Frage nach der Barrierefreiheit der KiTA aufkommen. Beide Wege zeigen ein großes Gefälle. In der Bürgerfrageviertelstunde wurde schon zweimal gefragt, ob die Steigungen den Vorschriften (max. 6%) entsprechen. Ein eindeutiges „Ja“ ließ sich der Bürgermeister nicht entlocken. Auf jeden Fall können sich die Kinder auf eine schöne neue Kindertagestätte freuen.

Christine Disse-Reidel


Spaß mit Geocaching. Grüner Ortsverband organisiert GPS-Schnitzeljagd beim Bonstetter Ferienprogramm

21. August 2011

Richtig gut fanden die 8 Kinder, darunter auch 2 Mädchen, die Schatzsuche mit Navigationgeräten im Rahmen des Bonstetter Ferienprogramms. Kein Wunder, hatten Sie nach eifriger Suche gemeinsam alle Aufgaben gelöst und die Kiste geöffnet, in der für jeden eine Belohnung zu finden war.

Start im Dorfpark

Ohne Schweiß kein Preis. Drei Stunden zuvor hatte die wenigsten einen genaue Vorstellung, wie eine moderne Schnitzeljagd mit GPS Empfängern überhaupt funktioniert. Interessiert  hörten Sie daher der kurzen Einführung in die technischen Voraussetzungen der Satel-litennavigation, in Längen- und Breitengrade und in die Handhabung der Geräte zu. So waren alle jungen Teilnehmer in die Lage, die kniffligen Rätsel zu lösen, in Koordinatendaten zu ermitteln und ihre Geräte entsprechend zu programmieren.
An der 1. Station im Dorfpark waren aus den Informationstafeln zur Erdgeschichte des Stauffersberg Zahlenwerte herauszulesen, die schließlich eine vollständig Positions-eingabe für den nächsten Zielpunkt, den „Hinkelstein“ bei der Lourdeskapelle, ergaben. Mit den richtigen Werten gefüttert konnte das „Navi“ mit Peilung und Entfernungsangabe den richtigen Weg weisen.

Aufgabe "Hinkelstein"

Über insgesamt 7 Stationen arbeitete sich die jungen Schatz-sucher voran. Und so nebenbei erfuhren die Kinder auch Details aus der Ortsgeschichte. Wer von den Erwachsenen weiß denn beispielsweise noch, wo sich die Schinderkuche befindet und woher diese alte Orts–bezeichnung stammt.
Auf halber Strecke oben bei der Herrgottsruh-Kapelle gönnte man sich eine Erholungspause. Die war auch nötig, denn noch lagen 3 Zielpunkte vor den Schatzsuchern. Vorbei am „alten, kranken Mann“, dem man die Füße kitzeln musste, um sein Geheimnis zu erfahren, erreichten alle nach ca. 2 ½ Stunden den letzten Zielraum in der Nähe des Fernsehturms. Lisa-Maria hatte sich am besten umgeschaut. Sie legte den unter einem Stapel Zweigen verborgenen Cache, was soviel wie Schatz bedeutet, frei.

Bonstetter "Schatz" gefunden

Abgekämpft und zufrieden trat man den Rückweg an. Anschließend  konnten sich alle Hungrigen noch mit Grillwürsten, Getränke und Eis stärken.
Leo Kränzle
Gemeinderat


Offener Brief – Ungültiger Beschluss: „Ablehnung eines Intranetsbereich“

11. August 2011

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte,

während der 5. Gemeinderatssitzung am 09.05. 2011 wurde unter TOP 3 „Beratung über die neue gemeindliche Homepage“ eine Anregung des GRÜNEN Gemeinderates Leo Kränzle, auf der gemeindlichen Homepage einen mit Passwort geschützten Intranetbereich zu schaffen, mit einer überraschenden Abstimmung von den anwesenden Gemeinderäte abgelehnt. Bei dem Abstimmungsergebnis mit 4:6 wäre, bei Anwesenheit aller Gemeinderäte, auch ein anderes Ergebnis denkbar gewesen. Ich hielt diese Vorgehensweise für nicht rechtens. Aus dem allgemein gehaltenen Wortlaut der Tagesordnung ging nicht hervor, dass abschließende, wichtige Beschlüsse gefasst werden sollten. Da nicht alle Gemeinderäte anwesend waren, konnte auch keine Abänderung oder Ergänzung der Tagesordnung beschlossen werden.

Als Zuhörerin habe ich während der Sitzungen keine Möglichkeiten, Einfluss auf den Verlauf zu nehmen. Damit die Angelegenheit rechtlich bewerten wird, musste ich mich daher an die Kommunalaufsicht wenden, die meine Auffassung, hinsichtlich der Ungültigkeit des gefassten Beschlusses bestätigte. Den Rest des Beitrags lesen »


Die Entwidmung der Bürgerfreundlichkeit

2. August 2011

In der Gemeinderatssitzung vom 25. Juli 2011 spielte sich der nunmehr vierte Akt des Bauantrages für ein Grundstück in der Fliederstraße ab. In GRÜN informiert haben wir bereits ausführlich berichtet. Um ein zweites Wohnhaus im unteren Teil bauen zu können, muss das Grundstück geteilt werden. Der Neubau ist dann ohne Probleme über die Fliederstraße erschlossen. Das bestehende Haus im oberen Teil wird dann aber nicht mehr über die Fliederstraßeerschlossen, sondern müsste eine rechtliche Erschließung über den Eichbergstrangen (Verlängerung des Schönblicks ) erfahren.

Idyllischer Eichbergstrangen

Das vor 40 Jahren errichtete Haus(Altbestand) war über denEichbergstrangen erschlossen. Erst durch die, seitens der Gemeinde 1997 vorgenommene Entwidmung der Zufahrt änderten sich die Verhältnisse auf dem Papier. In der Praxis kommt man dort oben seit mehr als 10 Jahre auch gut ohne offizielle Erschließung aus. Der gesamte Lieferverkehr, sei es Heizöl, Getränke, Hausarztbesuche oder Notarzt wird über den Wiesenweg Eichbergstrangen abgewickelt., Über die jetzt zu Tage tretenden Folgen des Entzugs einer offiziellen Straße(Entwidmung) mit einem Verwaltungsakt am grünen Tisch machte sich damals noch kein Anlieger Gedanken. Eine Aufklärung der Betroffenen durchdie Gemeinde fand nicht statt. Man begnügte sich mit einer Veröffentlichung  Holzwinkel.

Der Bürgermeister versuchte nun in der Beratung über den Bauantrag den Eindruck zu erwecken, als ob neue Tatsachen geschaffen werden sollen. Die AZ berichtete über den Fall und vermittelt ebenfalls: Hier sollen zwei neue Häuser gebaut werden. Kein Wunder, dass es den in der Sitzung anwesenden Bauwerber kaum auf dem Stuhl hielt. Er wollte den Sachverhalt
nochmals klarstellen. Ein zweiminütiges Rederecht, von der GRÜNEN GR’in Petra Zinnert-Fassl beantragt, wurde ihm mit 5:5 Stimmen verwehrt. Die Stimme des Bürgermeisters entscheidet bei Stimmengleichheit. Den Rest des Beitrags lesen »