CSU-Mehrheit verhindert frischen Wind….

18. Mai 2011

….auf dem neuen Internetauftritt der Gemeinde Bonstetten. Immerhin 4000 Euro wird in die Neugestaltung der Gemeindehomepage investiert. Der erste Entwurf wurde den Gemeinderäten bereits vorgestellt. Über die Gestaltung und die Inhalte sollte diskutiert werden. Die Gemeinderäte der CSU und FW hielten sich sehr zurück. GR Leo Kränzle von den GRÜNEN hatte sich im Vorfeld mit dem Thema beschäftigt und auf anderen Gemeindeseiten umgesehen um Anregungen zu bekommen. Als Beispiel führte er die Gemeinden Biberbach oder Neusäß an. Zudem forderte er die Schaffung eines Intranetsbereichs für die Gemeinderäte, mit dem Ziel, den Räten die Unterlagen für die öffentlichen Gemeinderatsitzungen schneller und umfassender zu Verfügung zu stellen. Der Bereich könnte entsprechend abgesichert werden um unrechtmäßigen Zugriff zu verhindern. Kaum war dieser Vorschlag ausgesprochen rief Bürgermeister Gleich zur Abstimmung obwohl der Punkt so nicht auf der Tagesordnung stand und einige Gemeinderäte fehlten. Seine Mehrheit sprach sich, wie nicht anders zu erwarten, gegen diesen Intranetbereich aus. Als abstruses Hauptargument  diente ein möglicher unbefugter Zugriff. Auch fühlen sich die CSU-Räte, laut Aussage von GR Adam, ausreichend informiert und mit  Unterlagen versorgt. Dies erfolgt vermutlich während der regelmäßigen Fraktionssitzungen im Hotel Schmid im Vorfeld der Gemeinderatsitzungen. Leider können die beiden GRÜNEN Gemeinderäte von dieser Informationsflut nicht profitieren und mahnen seit 2 Jahren für die Sitzungen mehr Informationen und umfangreichere Unterlagen an, die immer wieder, auch mit dem Hinweis auf die zeitliche Überlastung des Bürgermeisters im Ehrenamt, verweigert werden. Ein geschlossenes Intranet wird in vielen Bereichen wie Firmen, Anwaltskanzleien, Verwaltungen usw. genutzt um Mitarbeiter, Kunden  usw. optimal einzubinden und zu informieren. Das spart Zeit und ermöglicht effektives Arbeiten und, in unserem Fall, gründlicheres Vorbereiten der Gemeinderatsitzungen.

Alles nichts für Bonstetten. Ein Hauptaugenmerk im Gemeinderat wird auf die Ausgrenzung und Behinderung der GRÜNEN Gemeinderäte gelegt. Frischer Wind und Kümmern um das Gemeindewohl sieht anders aus.

Christine Disse-Reidel
Sprecherin des Ortsverbandes


„GRÜNE“ Bank lädt ein zum Ausruhen – Spende der Bonstetter GRÜNEN

6. Mai 2011

„Die Neugestaltung der Dorfmitte war uns ein wichtiges Anliegen“, so Christine Disse-Reidel Sprecherin des GRÜNEN Ortsverbandes Bonstetten. „Auch wenn nicht alle unsere Vorstellungen umgesetzt wurden, möchten wir einen Beitrag leisten, um die Bonstetter zu Aktivitäten auf ihrem neuen Mehrzweckplatz zu animieren.“ Für Sportler und Zuschauer spendeten die beiden GRÜNEN Gemeinderäte mit dem Ortsverband eine Ruhebank. Diese wurdebereits vor 14 Tagen aufgestellt und u.a. von den „Stockern“ schon genutzt.

GRÜNE Bonstetten v.l. Petra Zinnert-Fassl, Peter Reidel, Christine Disse-Reidel, Inge Kränzle, Leo Kränzle, Claudia Nolan, ganz vorne Mitte: Kara

Gerne hätten die Grünen die Bank dem Bürgermeister, als Vertreter der Gemeinde, persönlich übergeben. Dafür wollte er sich „aus Gründen der Gleichbehandlung“ mit anderen Bankspendern, nicht zur Verfügung stellen. Die Bank ist übrigens der einzige zusätzliche „Parkplatz“ den die GRÜNEN, auf dem ehemaligen Brauereigelände verwirklichen wollten. Trotz der hohen Investition von 72.000 Euro ist die Optik der Dorfmitte mit dem tristen Parkplatz im Vordergrund nicht sehr ansprechend. Verbesserungsvorschläge zur Aufwertung des Bräustüble-Parkplatzes mit Säulenhainbuchen entlang der Hauptstraße wurden imGemeinderat abgelehnt.

Nach einem Konzept der Gemeinderätin Petra Zinnert-Fassl (nachzulesen Morgenzeitung 4. Ausgabe S.2), sollte das Gelände aufgefüllt, der Parkplatz nach hinten verlegt und das gesamte Terrain durch einen Jugendspielplatz und Begrünung aufgewertet werden. Auch dieser Vorschlag wurde im Gemeinderat von CSU und FW aus Kostengründen abgelehnt. Nun sind die Kosten trotzdem gehörig aus dem Ruder gelaufen. Die ersten Schätzungen für den Mehrzweckplatz beliefen sich noch auf 43.000 Euro, beschlossen hat der Gemeinderat die Maßnahme für 57.000 Euro, zum Schluss wurden dann 72.000 Euro abgerechnet. Das GRÜNE Konzept wurde lapidar als zu teuer abgetan. Mit den nun festgestellten, tatsächlich Beträgen hätten unsere Vorschläge leicht konkurrieren können.