Bürgermeister ist völlig unschuldig….

19. November 2010

……..an der schlechten Stimmung im Gemeinderat. Zumindest hat er dies in der Bürgerversammlung am Freitag den 12.11.2010 behauptet. (Die AZ berichtete) Angesprochen wurde die schlechte Streitkultur von einem Bürger, der meinte man könne zwar in der Sache unterschiedlicher Meinung sein und auch streiten, aber hier in Bonstetten wäre der Ton wohl zu aggressiv. Meinungsverschiedenheiten sollten im Gespräch, notfalls mit einem Mediator, bereinigt werden. Bürgermeister Gleich antwortete, dass er in seinen ersten 12 Amtsjahren den Job sehr gerne, in guter Atmosphäre und ohne große Probleme gemacht habe. In den letzten beiden Jahren war dies nicht immer ganz so einfach. (Anmerkung: Seitdem sind zwei GRÜNE im Gemeinderat). Er verstieg sich dann in die Behauptung, dass er keinerlei Schuld an den herrschenden Verhältnissen habe. Nun der Bürger, der die Steitkultur kritisiert hat, gab zu, keine Zeit für die Gemeinderatsitzungen zu haben, seine Informationen hat er aus der Presse. Jeder der die Sitzungen besucht, kann sich selber ein Urteil darüber bilden, wer wie viel Schuld trägt. Ganz sicher aber kann der Bürgermeister seine Hände nicht in Unschuld waschen. Wer ist denn vor Gericht gezogen? In erster Linie ist er Bürgermeister aller Bonstetter, der Gemeinderäte und auch der unartigen GRÜNEN. Er hat auf Grund seiner Mehrheit im Gemeinderat und vor allem seines Amtes eine besondere Stellung, die ihn bei Auseinandersetzungen immer in die bessere Position bringt, allein schon wegen des Informationsvorsprunges. Diese Pole-Position nutzt er weidlich aus. Einen Fairplay- Pokal wird er dafür wohl nicht bekommen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Grüner Ortsverband wehrt sich gegen Gleichs Anmaßung

18. November 2010

Die Augsburger Allgemeine hat am 16.11.2010 unsere Pressemitteilung gekürzt veröffentlicht. Hier können sie den gesamten Wortlaut der Erklärung nachlesen:

Forderung nach gründlicher Sachprüfung bisher nicht eingelöst.

 Dass sich der Bonstetter Bürgermeister für seine unartigen GRÜNEN beim Weldener Kollegen entschuldigt hat, verdient die Bezeichnung Treppenwitz. Der GRÜNE Ortsverband wird es sich nicht nehmen lassen Vorgänge in den Nachbargemeinden, insbesondere wenn sie den gesamten Holzwinkel betreffen, genau zu verfolgen und ggfs. kritisch zu kommentieren.
Eine Zumutung ist auch die Forderung von Bürgermeister Bergmeir, Leo Kränzle solle Zahlen für die Finanzierung eines Naturfreibads vorlegen. Das wäre die Hausaufgabe aller Bürgermeister gewesen. Sachinformationen zur mittelfristigen Finanzplanung der Gemeinden hätte die Entscheidungsfindung jedenfalls deutlich verbessert.

Die Räte des Holzwinkels haben auf Grund einer  3500 Euro teuren Machbarkeitsstudie, in deren Präsentation zu den Kosten überhaupt nichts aussagt wird, entschieden, dass ein Badeprojekt zu teuer sei. Die Ergebnisse der Studie – ein Stau- oder Grundwassersee ist im Laugnatal nicht möglich – waren bereits, laut Aussage von Bürgermeister Gleich, 2004 auf Grund einer Auskunft des Wasserwirtschaftsamtes bekannt. Warum wurde also Geld für eine Studie ausgegeben, die nichts Neues ergibt? Nachlesen durfte man dies übrigens nicht. Leo Kränzle hat um den ausführlichen Bericht des Gutachters gebeten, der ihm verweigert wurde. Die Gründe kennen nur die Bürgermeister Bergmeir und Gleich.

Die GRÜNEN in Bonstetten bleiben bei ihrer Meinung, dass ein Schwimmbad im Holzwinkel  machbar ist, solange nicht durch objektive Haushaltszahlen das Gegenteil belegt wird. Dazu muss  der politische Wille aufgebracht werden. Eine objektive und umfassende Prüfung des Projekts sind die Entscheider in den beteiligten Gemeinden ihren Bürgern schuldig.

 Christine Disse-Reidel
Bündnis90/Die Grünen
Ortsverband Bonstetten


Schwäbische Erklärung zu Stuttgart 21 und zur Neubaustrecke Wendlingen-Ulm

17. November 2010

 Über 23 Abgeordnete, Fraktions-, Kreis- und Ortsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen aus ganz Schwaben sprechen sich gegen die aktuellen Planungen für einen Tiefbahnhof Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm aus. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner setzen sich mit aller Kraft für eine deutliche Verbesserung der Eisenbahnverbindung Augsburg-Ulm-Stuttgart ein. Die aktuellen Planungen für „Stuttgart 21“ und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm lehnen sie aber aus verkehrlichen, ökologischen und volkswirtschaftlichen Gründen ab. Ein Infrastruktur-Großprojekt dieser Dimension bedarf angesichts der massiv veränderten Kostenschätzungen einer breiten demokratischen Legitimation. Denn die Kosten des Projekts explodieren geradezu, laut DB AG sind es ca. 7 Milliarden Euro, andere Experten sprechen von mindestens 10 Milliarden Euro plus X. Dies gefährdet viele andere wichtige Verkehrsprojekte in Bayern, sowie Sanierung und Ausbau der Infrastruktur in der Region. Zudem schafft der Tiefbahnhof Stuttgart 21 mit nur noch 8 Gleisen und einspurigen Tunnelstrecken keine Verbesserung sondern einen neuen Engpass auf der Magistrale Budapest-Paris.

Die Schwäbischen Grünen appellieren: Für alle politischen Kräfte in der Region ist das Gebot der Stunde, ihre Anstrengungen auf die Verbindung Augsburg-Ulm-Stuttgart, deren Beschleunigung und sinnvollen Ausbau zu konzentrieren. Die derzeit im Planfeststellungsverfahren beantragte Trassenführung zwischen Wendlingen und Ulm ist, hinsichtlich der baulichen, ökologischen und wirtschaftlichen Risiken, die teuerstmögliche Trasse. Für den Güterverkehr ist die Trasse sogar weniger gut geeignet als die Bestandsstrecke über die Geislinger Steige.

Da die Planfeststellung jedoch nicht abgeschlossen ist, sind Verbesserungen der Planung möglich. Es gilt daher, sich für die verkehrlich beste Lösung einzusetzen ohne sich im Vorfeld auf eine bestimmte Art oder Trasse festzulegen.

Hier können Sie den gesamten Wortlaut der Schwäbischen Erklärung nachlesen.


Mitschrift der Gemeinderatssitzung vom 04.10.2010 jetzt zum Nachlesen

5. November 2010

Bebauungsplan „Weinmann“, Gemeindesaal, Gebührenfreier Kindergarten, geplante Öffnungszeiten des neuen Kindergartens usw. Alles Themen der letzten Gemeinderatstssitzung. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, dann können Sie dies in unserer Mitschrift nachlesen. Wie immer unter „Aus dem Gemeinderat“

Viel Spaß beim Lesen.
Ihre
Christine Disse-Reidel