Mitschrift der Gemeinderatsitzung vom 19.04.2010 ist jetzt online

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Liebe Bonstetterinnen und Bonstetter,

in unserem Namen geht die Gemeinde vier wichtige Projekte an, die unsere Zukunft nachhaltig gestalten werden:

  • Wir bauen eine neue Kindertagesstätte
  • Wir planen einen Gemeindesaal
  • Wir beabsichtigen ein neues Baugebiet Weinmann zu schaffen
  • Wir benötigen eine schnellere Breitbandversorgung

Die Entscheidungen für unserem neuen Kindergarten sind bereits gefallen und nach einigen Gemeinderatsitzungen nimmt er schon sehr konkret Gestalt an. Wir haben Sie durch unsere Berichte auf dem Laufenden gehalten.

Dagegen liegt unser Gemeindesaal noch etwas im Ungewissen. Der Gemeinderat diskutiert noch wie groß er werden soll und ob wir ihn uns überhaupt leisten können? In der  Mitschrift der letzten Gemeinderatsitzung können Sie nachlesen welche Überlegungen angestellt und wie viel Geld uns diese kosten werden. Allerdings wurden schon einige Weichen gestellt. In welche Richtung können Sie nun nachlesen und sich selber eine Meinung über das Gemeindesaalprojekt zu bilden.

Das neue Baugebiet, das am Ortsrand auf dem ehemaligen Weinmann-Anwesen entstehen soll wird unser Ortsbild nachhaltig verändern. Wieder wird ein Teil der schönen Landschaft verbraucht, ohne dass ein tatsächlicher Bedarf an neuem Bauland nachgewiesen wird. Immerhin haben wir noch ca. 12 freie Grundstücke in SÜD 2. Es bleibt die Frage, ob die Gemeinde schon zum jetzigen Zeitpunkt ein neues Baugebiet ausweisen muss? Vielleicht braucht auch ein zukünftiger Bürgermeister einmal attraktives Bauland um gemeindliche Projekte zu finanzieren.

Unser  wichtiges Projekt für die Zukunftsfähigkeit  Bonstettens ist eine ausreichende Breitbandversorgung. Stichworte wie Home-Office, Entertainment oder eGouverment stehen im Raum. Für Betriebe oder Freiberufler ist es eine entscheidende Standortfrage ob eine ausreichende Datenmenge übertragen werden kann. Home Office könnte Arbeitsplätze in Bonstetten schaffen wenn die Datenrate stimmt. Auch im privaten Bereich wird die Übertragungsgeschwindigkeit mit ein entscheidendes Kriterium für die Wohnortwahl sein. Schüler und Studenten brauchen schnelles Internet um den Nachteil, auf dem Land zu wohnen, auszugleichen. Zurzeit liegen mehrere Angebote vor, die dem gesamten Holzwinkel bessere Breitbandversorgung mit Glasfaser, sogar bis zu 50 MBit, ermöglichen könnten. Deshalb führt  die Gemeinde wieder mal eine Bedarfserhebung durch (s. letzter Holzwinkel). Wichtig wäre dass sich möglichst Viele beteiligen und einen erhöhten Bedarf melden. Allerding ist es schwierig dies immer stichhaltig zu begründen. Es stellt sich allerdings die Frage, ob es Sinn macht die Entscheidung welche Kapazität die zukünftige Breitbandversorgung haben soll, von dem augenblicklichen Bedarf abhängig zu machen. Vieles kann man jetzt noch nicht überblicken.

Während beim Gemeindesaal alle Optionen offen gehalten werden sollen und die Befürworter so tun als ob vorausschauende Politik betrieben wird, ist man anscheinend bereit sich beim Thema Breitbandversorgung mit dem kleinsten Nenner zufrieden zu geben und fuchst mit jedem Euro.

Am nächsten Montag trifft sich wieder der Gemeinderat um 20.00 Uhr im Rathaus. Wichtige Themen sind der Flächenutzungsplan und das neue Baugebiet „Weinmann“.
Vielleicht schauen Sie mal vorbei?

Ihre
Christine Disse-Reidel

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