Sitzung des Finanzauschusses am 25.01.2010 – Mitschrift veröffentlicht

31. Januar 2010

Der Finanzausschuss samt Bürgermeister setzten sich mit dem Kämmerer  der Verwaltungsgemeinschaft zusammen um den Haushaltsplan2010  der Gemeinde für die Beratung im Gemeinderat am 22.02.2010 vorzubereiten. Durchgegangen wurden sämtliche Posten für die die Gemeinde Geld ausgibt oder einnimmt. Angefangen bei A wie Aufwandsentschädigung bis hin zu Z wie Zinszahlungen.  Es dauerte einige Stunden bis sich die Anwesenden durch den 87 Seiten starken Haushaltsplan durcharbeiteten. Natürlich wurden auch die großen Vorhaben der Gemeinde für 2010, wie Kindertagesstätte, Trinkwasserbrunnen oder Laugnabrücke angesprochen. Für Interessierte haben wir eine Mitschrift erstellt, die Sie unter Aus dem Gemeinderat nachlesen können.

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04.02.2010, 20.00 Uhr, Stammtisch im Bräustüble

24. Januar 2010

Auch im neuen Jahr treffen sich die GRÜNEN jeden ersten Donnerstag zum Stammtisch im Bonstetter Bräustüble.
Das erste Treffen findet am Donnerstag den 04.02.2010 um 20.00 Uhr.  Der Stammtisch ist offen für alle, die sich für die örtliche Politik interessieren oder über GRÜNE Themen diskutieren möchten. Sie können auch mit den GRÜNEN Gemeinderäten sprechen.
GRÜNER Ortsverband Bonstetten
Christine Disse-Reidel


Neuer Kindergarten in Bonstetten! Welcher ist der beste Standort?

19. Januar 2010

Mit dieser Frage beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner 1. Sitzung im neuen Jahr am 11.01.2010. Eigentlich erübrigte sich die Sitzung, da ja schon beim Neujahrsempfang vom Bürgermeister die Hofstelle auf dem Weinmann Areal als Standort angekündigt wurde.
Standorte sind überhaupt ein Thema in Bonstetten. Auch für den neuen Trinkwasserbrunnen standen schon mehrere zur Debatte. Dies ist ja recht, wenn zum Abschluss der optimaler Standort gefunden wird.  Aber machen Sie sich selbst ein Bild wie die Beratung  im Gemeinderat geführt wurde. Die Zuhörermitschrift finden Sie wie immer unter Aus dem Gemeinderat.
Viel Spaß beim Lesen
wünscht
Christine Disse-Reidel


TOP 3: Neubau des Kindergartens in der Gemeinderatssitzung am 11.01.2010

12. Januar 2010

Grundstück Hasenbergstraße (ehem. Weinmann)

Obwohl erst in der Gemeinderatssitzung am 11.01.2010 über den Kindergarten beraten wurde, wusste Bürgermeister Gleich bereits beim Neujahrsempfang am 08.01.2010, dass der Kindergarten auf dem neu erworbenen Grundstück entstehen wird. Bezeichnend war auch dass der, in der Gemeinderatsitzung anwesender, Architekt bereits einen ersten Planentwurf für den Kindergarten auf dem Weinmann-Anwesen präsentieren konnte. Die Würfel waren schon in einer Fraktionssitzung der CSU gefallen. Die Diskussion im Gemeinderat war letztlich nur ein Scheingefecht.

Mögliche 3 Kindergartenstandorte

Die Standortfrage wurde von den beiden GRÜNEN Gemeinderäten angesprochen, Es zeigte sich, dass auch einige Räte der FW mit dem Bürgermeisterstandort nicht glücklich sind. Dies schlug sich auch in der knappen Abstimmungsmehrheit von 7: 6 für den von Gleich favorisiertem Standort nieder. Die GRÜNEN hatten am Wochenende ihre Überlegungen mit einem Mitteilungsblatt GRÜN informiert an die Bürger verteilt.  Der ursprünglich vorgesehen Platz auf dem ehemaligen Brauereigelände wurde von der CSU schlecht geredet. Das damals von der Gemeinde erworbene  Gelände war bisher von Bürgermeister Gleich immer als großen Wurf bezeichnet worden. Ein Rahmenkonzept wurde erstellt mit dem Kindergarten im hinteren Teil des Brauereigeländes. Nun wurde behauptet, dass eine Bebauung des Grundstückes, wenn nicht unmöglich, aber nur mit einem erheblichen Aufwand bewerkstelligt werden könnte. Selbst altgediente Gemeinderäte, die bereits über den Kauf des Brauereigeländes mitentschieden haben, wissen nun plötzlich um die angebliche Problematik: ein Kanal muss verlegt werden, der Hang gibt nach, umliegende Gebäude werden beschädigt, eine Pfahlgründung, sogar eine Brunnengründung muss her, wenn hier gebaut wird. Die Frage ist nun, wer hier überhaupt noch investieren soll, wenn sich sogar die Gemeinde nicht an ihr eigenes Grundstück heranwagt. Es geht dabei um eine Fläche von ca. 4000 m², die die CSU nun aus durchsichtigen Gründen für  unbebaubar  erklärt.

Betrachtet man die finanzielle Seite dieser Standortentscheidung, ergibt sich eine ungeheure Verschwendung von Ressourcen. Die Aufgabe des Brauereistandorts in Höhe von wenigstens 400.000 Euro sowie der Erwerb des Weinmanngrundstücks für 600.000 Euro (incl. Abrisskosten und Grunderwerbsteuer) stehen einem Aufwand von maximal 150.000 Euro für Pfahlgründung und ev. erforderlichen Aufwendungen für eine Verlegung des Abwasserkanals auf dem südlichen Teil des Brauereigrundstücks gegenüber.

Die GRÜNEN forderten auch, einen Architektenwettbewerb auszuloben. “Dies ist bei solchen kommunalen Projekten eigentlich üblich und ohne großen Aufwand machbar”, sagt der Kreisbaumeister Kurt Schwindling gegenüber Gemeinderat Kränzle. Durch die Zusammenarbeit mit einem einzigen Architekturbüro vergibt die Gemeinde die Möglichkeit aus verschiedenen Entwürfen den Besten auszuwählen. Die Entscheidungen über den Kindergartenneubau werden von maximal vier “Fachleuten” aus der CSU gefällt.