Neues vom Turm

Bürgermeister fordert Fairness

turmmodel

Turmvorschlag aus einheimischen Hölzern

Der Gemeinderat hat das Bürgerbegehren als rechtmäßig anerkannt und angenommen. Es gab auch fast nichts zu beanstanden, nur der Betrag von 10.000 EURO für die Altlastenentsorgung, genannt in der Begründung, war dick rot eingerahmt. (Man muss wissen, dass die Tagesordnungspunkte mittels eines Beamers auf eine Leinwand projiziert werden). Bürgermeister Gleich fordert mehr Fairness ein, weil die Altlastenentsorgung nicht nur für den Turm erfolgen muss, sondern auch für jede andere Nutzung, sei es der Trinkwasserbrunnen oder das Schützenheim.
Die ganze Entwicklung des Turmprojekts ist allerdings nicht von Fairness geprägt. Um für seinen Turm zu werben engagierte Gleich zweimal die Drehleiter der Feuerwehr Gersthofen. Man kann davon ausgehen, dass dies von der Gemeinde bezahlt wurde, geschätzt jeweils 250 bis 300 EURO, genaueres weiß man nicht. Beim ersten Mal war das Wetter optimal und die Sicht fantastisch. Selbstverständlich waren die Besucher begeistert. Den Turmgegnern blieb nur die Möglichkeit einer Demonstration mit einen selbst gemachten Transparent. Ein Gespräch wurde ihnen schroff verweigert. Wo ist hier die Gleichheit der Mittel? Der Bürgermeister hat nie mit offenen Karten gespielt. Er hält alle Trümpfe in der der Hand und versuchte bislang die Bürger über seine Turmpläne im Unklaren zu lassen. Viele gingen davon aus, dass der Turm „vom Tisch sei“. Die plötzliche Öffentlichkeit kommt sicher nicht sehr gelegen. Während der Beratung über das Bürgerbegehren zog er plötzlich ein Angebot aus dem Hut, dass ihm einen Stahlturmbau für nur 21.000 EURO ermögliche, bisher war von einheimischen Hölzern die Rede. Erläutert hat er die Summe nicht näher, 21.000 EURO Gesamtkosten?, oder 21.000 EURO als Anteil von Bonstetten?

Anderer Träger

Eine weitere Bemerkung gerichtet an die GRÜNE Petra Zinnert-Fassl „Sie glauben ja, dass der Turm nicht gebaut wird“, lässt aufhorchen. Schon bei der Übergabe der Unterschriftenliste des Bürgerbegehrens, interessierte sich Gleich plötzlich für den Wortlaut der Fragestellung und bemerkte dann: „Was wäre wenn ein anderer Träger den Turm baut?“

Keine Entscheidungen vor Bürgerentscheid

Eigentlich sind durch das Bürgerbegehren alle Entscheidungen der Gemeinde hinsichtlich Turmbau blockiert, erst nach dem Bürgerentscheid, so er denn zu Gunsten des Turmes ausgeht, darf weiter geplant werden.

Man kann gespannt sein, welche Überraschungen mit dem Thema Turm noch aus dem Hut des Bürgermeisters gezaubert werden. Vielleicht ist auch ein negativer Bürgerentscheid noch nicht das Ende des Gleich-Turms!?

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